Unsere Vorgaben für professionelle Druckdaten.

Wichtig für ein optimales Druckergebnis ist die korrekte Erstellung Ihrer Druckdaten. Hier finden Sie eine allgemeine Anleitung, welche Punkte Sie beim Anlegen Ihrer Druckdaten beachten sollten.

Datencheck (Übersicht)

Dies ist eine generelle Übersicht zur Datenanlage. Die einzelnen Parameter können für bestimmte Produkte abweichen.

  • Auflösung: Bilder und Grafiken sollten grundsätzlich mit einer Auflösung von min. 300 dpi angelegt werden
  • Anschnitt: 3mm umlaufend
  • Dateiformat: PDF/X-1a oder PDF/X-3
  • Schriften in Pfade umwandeln oder (vollständig) einbetten
  • Farbraum: CMYK (ggf. Schmuckfarbe HKS/Pantone®)
  • Randabstand: Texte sollten min. 5mm vom Seitenrand des Endformates entfernt platziert werden
  • Alle Seiten gleich groß, gleich ausgerichtet, sortiert fortlaufend von Seite 1-n
  • Daten nicht ausschießen (nur Falzprodukte wie z.B. Klappkarten ausschießen)
  • Keine Schnittmarken, Sondermarken o.ä. verwenden
  • Umschlag und Innenteil in zwei separaten Dateien

Daten aus Office-Programmen (MS Word, OpenOffice Writer, LibreOffice, Publisher, Pages)

RGB-Daten können von uns automatisch in den CMYK-Farbmodus konvertiert werden. Beachten Sie, dass es bei der Konvertierung zwischen Farbräumen zu Farbverschiebungen kommen kann.

Für Bachelorarbeiten und andere wissenschaftliche Arbeiten gelten gesonderte Datenanforderungen. Bei Fragen stehen wir dir gerne zur Verfügung.

» Datenanforderungen Bachelorarbeit

Datenanforderungen (Details)

Bilder und Grafiken sollten grundsätzlich mit einer Auflösung von min. 300 ppi (bei Originalgröße) angelegt werden (Strichzeichnungen 1200 ppi), wenn im jeweiligen Produktdatenblatt nicht anders beschrieben.

Bei Plakaten im Offsetdruck genügt eine Auflösung von 200ppi (bei Originalgröße). Bei Plakaten und Großformatdrucken im Digitaldruck gehen diese Werte bis in den zweistelligen Bereich zurück. Bitte beachten Sie die Angaben für das jeweilige Produkt.

Bei einer niedrigeren Auflösung kann es zu Unschärfe und sichtbaren Pixeln kommen.

Berücksichtigen Sie beim Anlegen Ihrer Daten im offenen Endformat eine Beschnittzugabe von 3 mm an allen Seitenrändern (Bsp.: DIN A4 Seite: Endformat 210 x 297 mm zzgl. 3 mm Beschnitt = 216 x 303 mm).

Diese 3 mm fallen nach dem Druck weg und dienen als Schneidetoleranzen. Bilder, Grafiken und farbige Elemente, die bis an den Seitenrand gedruckt werden sollen, müssen in diesen Bereich hineinragen, andernfalls können an den Seitenrändern störende weiße Stellen, sogenannte „Blitzer“, entstehen.

Achten Sie außerdem bei der Platzierung von Logos, Adressen, Texten o.ä., die nicht angeschnitten werden dürfen, darauf, dass diese weit genug vom Rand des Endformates entfernt liegen (min. 5 mm).

Optimal ist folgender Adressaufbau:

  • Adressbestandteile in einzelnen Zeilen/Spalten voneinander trennen (separates Feld für Name, Vorname, PLZ etc.)
  • Länderkennzeichen für jede Adresse anlegen
  • kein Zeilenumbruch und keine Sonderzeichen in den Zellen
  • Adressen vorab auf postalische und inhaltliche Richtigkeit überprüfen (Straße, PLZ, Ort etc.)
  • Zur Personalisierung Ihrer Drucksachen senden Sie uns Ihre Adressen bitte als Excel-Datei. 

Bitte übermitteln Sie uns Ihre Druckdaten für mehrseitige Dokumente im PDF-Dateiformat, dem Standard im professionellen Druck.

Umschlag und Innenteil übermitteln Sie uns bitte in zwei separaten Dateien, sofern im Produktdatenblatt nicht anders angegeben.

Bitte überprüfen Sie bevor Sie uns die Daten schicken, ob überflüssige Seiten entfernt wurden und gewünschte Leerseiten im Dokument enthalten sind.

Bei Falzprodukten wie Klappkarten und Falzflyern müssen nebeneinanderliegende Seiten ausgeschossen, d.h. als eine Seite angelegt werden.

Das PDF-Dateiformat ist der sicherste Weg Druckdaten für hochwertige Drucksachen zu erzeugen.

Bei einseitigen Produkten besteht außerdem die Möglichkeit  das TIFF-, JPG- oder das EPS-Dateiformat zu verwenden.

 

PDF

Erstellen Sie Ihre PDF-Datei direkt aus dem Layoutprogramm (z.B. Adobe InDesign) über die Funktion „Exportieren“.

Verwenden Sie, soweit möglich, den PDF/X-1a oder PDF/X-3 Standard zum Erzeugen einer PDF-Datei aus Layoutprogrammen.

Sollte Sie Ihre PDF-Datei aus einer Office-Anwendung erzeugen wollen, nutzen Sie zum Umwandeln bitte FreePDF, welches Sie unter www.freepdfxp.de kostenlos herunterladen können. FreePDF lässt sich aus allen gängigen Anwendungen mit Druckfunktion über „Drucken“ verwenden. Nutzen Sie bitte keine anderen in Office-Programmen integrierte PDF-Converter, Shareware oder Freeware-Programme, da diese oft fehlerhafte Druckdaten erzeugen.

 

TIFF

Das TIFF eignet sich perfekt zum verlustfreien Speichern von Bilddateien. Reduzieren Sie alle Ebenen auf die Hintergrundebene und wählen Sie eine verlustfreie Komprimierung (z.B. LZW).

 

JPG

Wählen Sie beim Export von JPG maximale Ausgabequalität und Baseline (Standard).

 

EPS (nur bei ausgewählten Produkten aus dem Bereich Werbetechnik!)

Wandeln Sie bei EPS-Dateien bitte alle Schriften in Pfade um.

 

Offene Daten

Die Verarbeitung von offenen Daten kann zu Problemen führen. Schriftersetzungen und versehentliche Formatierungsänderungen sind aufgrund von unterschiedlichen Programmversionen und fehlenden Schriften oder Verknüpfungen möglich. Um etwaige Probleme zu umgehen wandeln Sie Ihre Daten bitte in die von uns geforderten Dateitypen (PDF, EPS, TIFF, JPG) um.

Beim Anlegen des Dateinamens verzichten Sie bitte auf Umlaute, Sonder- und Leerzeichen.

Bitte benennen Sie Ihre Dateien eindeutig.

Alle Schriften müssen in Pfade umgewandelt oder eingebettet sein.

 Überprüfen Sie dies bitte vor der Datenübermittlung in Adobe Acrobat oder im kostenlosen Adobe Reader: Unter Datei > (Dokumenten)Eigenschaften > Schriften sollte hinter jeder Schrift stehen „Eingebettet“ bzw. „Eingebettet Untergruppe“.

 Hinweis: Für den Offsetdruck wandeln Sie alle Schriften bitte in Pfade oder betten Sie diese vollständig ein (nicht „Eingebettet Untergruppe“).

Schwarzer Text und Linien sollten immer in reinem schwarz (K 100%) angelegt werden, da gemischte Schwarzwerte im Druck ein unsauberes Schriftbild erzeugen.

Bitte legen Sie Ihre Druckdaten im offenen Rohformat (offenes Endformat zzgl. 3mm Anschnitt umlaufend) an.

Alle Seiten bei mehrseitigen Dokumenten fortlaufend von Seite 1 bis n, gleich groß und gleiche Seitenausrichtung.

Übermitteln Sie uns bitte keine fertig ausgeschossenen Druckdaten. Legen Sie Dateien für Broschüren so an, dass die Titelseite die erste Seite im Dokument und die Rückseite die letzte Seite im Dokument ist.

Prospekte, Falzflyer und Klappkarten, die nur gefalzt und nicht gebunden werden, legen Sie jedoch bitte als eine Seite an.

 Legen Sie bitte keine Schnitt- oder Falzmarken an.

Wir drucken im CMYK-Farbmodus. Legen Sie Ihre Druckdaten im CMYK-Modus an und verwenden Sie für gestrichene Papiere den ECI-Standard ISO Coated v2 und ISO uncoated für ungestrichene Papiere. Die angegebenen Farbprofile können Sie auf der Website der ECI (European Color Initiative) unter www.eci.org kostenlos herunterladen.

RGB-Daten können von uns automatisch in den CMYK-Farbmodus konvertiert werden. Beachten Sie, dass es bei der Konvertierung zwischen Farbräumen zu Farbverschiebungen kommen kann.

Sonderfarben und Schmuckfarben (HKS/Pantone) bitte als solche in der Datei anlegen und benennen. Fälschlich angelegte Sonderfarben und Schmuckfarben werden von uns automatisch in CMYK umgewandelt. Beachten Sie, dass es bei der Konvertierung zwischen Farbräumen zu Farbverschiebungen kommen kann.

Der maximale Gesamtfarbauftrag errechnet sich aus der Summe der einzelnen Farbkanäle:
Farbauftrag = C + M + Y + K

Beispiel anhand einer dunkelroten Fläche mit folgenden Werten:
30 % Cyan, 100 % Magenta, 100 % Yellow und 70 % Schwarz.

Daraus ergibt sich der Gesamtfarbauftrag wie folgt:
30 % C + 100 % M + 100 % Y + 70 % K = 300 %

 

Offsetdruck

Vermeiden Sie im Offsetdruck einen Gesamtfarbauftrag von 300% (ISO coated v2) bei gestrichenen und ungestrichenen Papieren zu überschreiten. Produktionstechnisch liegt der mögliche Gesamtfarbauftrag bei gestrichenen Papieren zwar bei 330%, wir raten Ihnen aber generell 300 % nicht zu überschreiten, da dadurch längere Trocknungszeiten entstehen und somit ein ablegen der Farbe auf dem nächsten Druckbogen nicht auszuschließen ist.

Reklamationen, die auf einen zu hohen Gesamtfarbauftrag zurückzuführen sind, können nicht als solche anerkannt werden.

Beachten Sie, dass identische Farbwerte auf verschiedenen Materialien und Druckverfahren unterschiedlich wiedergegeben werden.

 

Digitaldruck

Im Digitaldruck spielt der Gesamtfarbauftrag keine Rolle für das spätere Druckprodukt. Sie können somit frei entscheiden, mit welchem Farbauftrag Sie Ihre Daten anlegen. Generell empfehlen wir Ihnen jedoch, beim Anlegen Ihrer Daten einen Gesamtfarbauftrag von 300 % produktionsunabhängig nicht zu überschreiten.

 

Schwarz richtig anlegen

Schwarzer Text und Linien sollten immer in reinem schwarz (K 100%) angelegt werden, da gemischte Schwarzwerte im Druck ein unsauberes Schriftbild erzeugen.

 

Schwarz im Digitaldruck und Großformatdruck

Schwarz im Digitaldruck und Großformatdruck für Flächen, Linien und Texte immer in 100% schwarz anlegen. Mischen Sie auf keinen Fall andere Farben (z.B. Cyan) hinzu, da die Farben sonst ein unsauberes Bild erzeugen und unter Umständen verlaufen können.

Reklamationen, die auf gemischte Schwarzwerte zurückzuführen sind, können wir leider nicht als solche anerkennen.

 

Tiefschwarz im Offsetdruck

Um eine tiefschwarze Farbwirkung im Offsetdruck zu erzielen, können Sie Cyan hinzufügen. Gute Ergebnisse erzielen Sie mit Cyan= 40%, Magenta=0%, Yellow=0% und K=100%.

Damit wichtige Informationen wie Texte nicht angeschnitten werden, empfehlen wir Ihnen diese mindestens 5mm vom Endformatrand entfernt zu platzieren.

 

Randabstand bei Büchern und Bindungen

 Bei Soft- oder Hardcoverbüchern sowie Draht- und Kunststoffspiralen sollten Sie mindestens folgende Randabstände für wichtige Informationen wie Texte einhalten: Innen: 15mm, außen oben und unten: 10mm

Rahmen und Konturen sollten Sie mit einem Abstand von min. 10mm zum Endformatrand platzieren, da Rahmen und Konturen durch Schneidetoleranzen schnell ungleichmäßig wirken können.

Offsetdruck

Fälschlich auf Überdrucken gestellte Farben sind ein häufiger Fehler im Druck.

Überprüfen Sie Ihre Druckdaten deshalb auf unerwünschte Überdrucken-Einstellungen in Acrobat oder im kostenlosen Adobe Reader (Bearbeiten > Grundeinstellungen > Seitenanzeige > Überdruckenvorschau). Überdrucken dient dazu „Blitzer“ zu vermeiden, führt aber oft zu unerwünschten Farbüberlagerungen. Da Überdrucken-Einstellungen oft aus ästhetischen Gesichtspunkten vorgenommen werden, um einen bestimmten Effekt zu erzielen, können wir diese Einstellungen für Sie nicht kontrollieren.

 

Digitaldruck

Überdrucken nur bei Digital-Lack

Möchten Sie im Digitaldruck Ihre individuellen Drucksachen ab Auflage 1 mit Digital-Lack veredeln, so stellen Sie die  partiell zu lackende Fläche unbedingt auf Überdrucken.

Transparenzen aus Office-Anwendungen und CorelDraw müssen reduziert werden.

Transparenzen aus Programmen wie Adobe InDesign oder Illustrator können verarbeitet werden. Bitte achten Sie darauf, dass der Blending-Farbraum bei Transparenzen einheitlich ist (z.B. CMYK).

Bitte achten Sie darauf, dass Sie Linien nicht zu dünn anlegen, da diese im Druck wegbrechen können.

Dunkle Linien auf hellem Hintergrund mit mindestens 0,25pt (0,09mm) Stärke anlegen.

Helle Linien auf dunklem Hintergrund mit mindestens 0,5pt (0,18mm) Stärke anlegen.

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